Deutsche Ärzte in Georgien

In Tiflis arbeiteten viele deutsche Ärzte. Friedrich Fechner leitete die Medizinabteilung des Bürgeramtes. Er hat viele Ärzte von verschiedenen Fächern aus Deutschland eingeladen. Unter ihnen waren: Geburtshelfer A. Fischer, Chirurg K. von Stelle, Frauenarzt O. Schengler, Facharzt der inneren und venerischen Krankheiten M. Streicher. Zahnärzte wurden besonders nachgefragt, unter ihnen war auch Otto Gottlib Heine – ein jünger Zahnarzt, der vom Amilachwari Ende des 19. Jahrhunderts eingeladen wurde. Er hat in Michael Avenue in Tiflis eine stomatologische Lehranstalt gegründet. Seine Brüder folgten ihm. Einer von ihnen war Weinfachmann und arbeitete im Weinkeller von Alexander Tschawtschawadse. Der zweite Bruder arbeitete als Therapeut in Erewan, und der Dritte als Gynäkologe in Batumi. Da hat er ein Geburtshaus gebaut, in dem später der Pionierpalast untergebracht war.
1941 wurden 8 Menschen der Familie Heine nach Kasachstan zwangsumgesiedelt. Sein Sohn Dr. Harry Heine ist später Laureat des Staatspreises und Vorsitzender der Unionsgesellschaft von Hals- und Ohrenärzten geworden.


Dr. Harry Heine

Dr. Alexander Heine war der bekannte Neurologe, Leiter einer von Abteilungen des Neurologieinstituts, das von Peter Sarajischwili gegründet worden war. Apotheken, die in der Stadt funktionierten, waren praktisch alle von Deutschen (Semmel, Koch, Otten, Heine und von anderen) gegründet worden.

Apotheker I.Zemmel

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